Turngau Münsterland e.V.                                  

 

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Was ist RSG     Rhythmische Sportgymnastik

 

Ergebnisliste :  Gau-Meisterschaften in der Rhythmischen Sportgymnastik  21. Februar 2009

Was ist RSG

Aus der modernen rhythmischen Gymnastik und aus der künstlerischen Gymnastik (Ballettbasis), die im Osten Europas betrieben wird, hat sich in den 60er Jahren eine Leistungsdisziplin entwickelt, die hervorragend geeignet ist, den Wünschen junger Mädchen nach sportlich wie musisch anspruchsvoller Betätigung nachzukommen, und die sich überall auf der Welt zunehmender Beliebtheit und wachsender Popularität erfreut. Über 30 der angeschlossenen Feracion Internacional Gymnastique Länder befassen sich seit dem ersten Weltmeisterschaftsversuch (1963 Budapest) wettkampfmäßig mit der Gymnastik, die inzwischen in ihren sportlich-artistischen Anforderungen dem Kunstturnen durchaus vergleichbar ist und seit Los Angeles 1984 olympische Disziplin ist.

 

Eine Reihe guter Erfahrungen bei der Ausbildung von Mädchen im Schulalter hat sich auch im Turngau Münsterland in den 60er Jahren durchgesetzt. Zu nennen sind aus den ersten Jahren der TV Jahn Oelde mit der Gaugymnastikwartin Marianne Grohall, der VfL Hüls mit Irmgard Kloos, die Turngemeinde Münster mit Erika Brink und Irmi Gasche, der TV Ibbenbüren mit Margret Thalmann, der TV Germania Hüllen mit Beatrix Junghans. Seit den 80er Jahren vertreten noch drei Vereine den Turngau Münsterland bei Landes- und Bundesmeisterschaften. Unter der Leitung der Gaufachwartin Erika Brink sind dieses die Turngemeinde Münster mit Martina Brink, der Turnverein Recklinghausen mit Gaby Kranz und der Turnverein Mesum mit Birgit van Berkel mit ihren Trainerinnen und Helferinnen.
 

Das körperliche Training muss Rücksicht nehmen auf das körperliche Leistungsvermögen im Kindesalter. Der Wettkampf soll Freude bereiten, das gesamte Training muss sich durch fachliches und pädagogisches Vermögen der Trainerinnen in die Erziehung der jungen Menschen einordnen. Die selbständige Entscheidungsfähigkeit des Jugendlichen wird anerkannt. Die explosionsartige Leistungsentwicklung in der Rhythmischen Sportgymnastik verlangt von den heutigen Gymnastinnen bereits mit 7 Jahren ein regelmäßiges Training (mindestens zweimal in der Woche und Ballett) und die Teilnahme an Wettkämpfen. Dieser frühe Beginn hat auch zur Folge, dass die Gymnastinnen ihre aktive Wettkampfteilnahme schon im Jugendalter beenden. Erfreulich ist es dann, wenn sie als Nachwuchstrainerinnen in ihrem Verein mitarbeiten.

 

Es würde zu weit führen, Einzelheiten und Placierungen bei Meisterschaften aufzuführen. Doch wäre dieser Bericht unvollständig, wenn nicht zum Ausdruck käme, dass die sportlichen Kinder- und Jugenderinnerungen zu bleibenden Erinnerungen werden. Dieses soll mit den Worten einer inzwischen „jungen Frau“ an ihre ehemalige Trainerin geschehen: „Manchmal war das Training schwer, doch das störte uns nicht sehr. Denn nach harter Wettkampfzeit kam die schöne „Vorführzeit“. Nicht nur Leistung war Dein Ziel, menschlich gabst Du uns sehr viel. Wenn Du hast ein Fest gemacht, dann haben wir sehr viel gelacht!“

 

 

 

 

 

 

 

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